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Alemannenweg – dem Apfel auf der Spur

Dienstag, 22. Oktober 2019


Ein rotes A auf weißem Quadrat ist das Wegezeichen, dem man durch Odenwald und Bergstraße folgt: Es steht aber nicht nur für den Alemannenweg, sondern auch für das, was die Wanderer entlang des ausgezeichneten Rundweges erwartet: atemberaubende Ausblicke, apfelspezifische Regionalkultur und abwechslungsreiche Erlebnisse in artenreicher Natur.

Der attraktive Alemannenweg lädt dazu ein, die landschaftlichen und kulturellen Besonderheiten der Region zu entdecken und zu genießen. Dabei dreht sich Vieles um den Apfel. Schließlich führen die sieben Etappen des insgesamt 144 Kilometer langen Qualitätswanderweges mit seinen rund 4.300 Höhenmetern vorbei an Streuobstwiesen, die mit ihren alten Apfelsorten die Kulturlandschaft prägen. Das Obst ist das ganze Jahr über in all seinen Facetten entlang des Rundwanderweges erlebbar: Blühende Apfelbäume im Frühjahr, heranreifende Äpfel im Sommer, frisch gepresster Most im Herbst und heißer Apfelwein im Winter. Nicht zu vergessen sind die süßen und herzhaften Leckereien rund um den Apfel sowie die leckeren Säfte und sortenrein gekelterten Weine in den Odenwälder Gasthäusern.

Eine Wanderung entlang des Alemannenweges beeindruckt durch einzigartige Ausblicke, während der Weg durch grüne, abgelegene Täler und tiefe Wälder zum Entschleunigen und Entspannen einlädt. Ganz nebenbei taucht man in die Geschichte des westgermanischen Volkes, der Römer und Odenwälder sowie in die Sagenwelt der Nibelungen, des Rodensteiners und Frankensteins ein.

Die CrossNature Modelle im Überblick:

Ausgangspunkt des Alemannenweges ist die Stadt Erbach mit ihrem beeindruckenden Schloss samt Deutschem Elfenbeinmuseum. Für die erste, 23 Kilometer lange Etappe des Rundwanderweges folgt man dem roten A in Richtung Mossautal. Am Brauereigasthof Schmucker in Ober-Mossau lässt sich gut rasten. Auf stillen Waldpfaden geht es weiter ins Gersprenztal. Bevor man Reichelsheim mit seinem Wahrzeichen, Schloss Reichenberg, erreicht, kommt man an der seit 1928 bestehenden Kelterei Krämer in Beerfurth vorbei. Hier wird unter anderem der bei der jüngeren Generation so beliebte Apfelwein gekeltert, der als „Bembel with care“ in Dosen erhältlich ist. Apropos Apfelwein – in Reichelsheim ist der Besuch im Odenwald-Gasthaus „Treusch‘s Johanns-Stube“ fast Pflicht. Armin Treusch serviert hier neben leckeren regionalen Gerichten seinen „Reichelsheimer Weinapfel“, einen sortenrein gekelterten Apfelwein aus einer alten Mostapfelsorte, die es nur noch rund um Reichelsheim gibt.

Ganz im Zeichen von Sagen, Mythen und Geschichte steht die zweite, 24 Kilometer lange Strecke von Reichelsheim ins Lautertal. Auf dem Weg passiert man die im Wald gelegene Ruine Rodenstein, um die ein Geisterheer ihr Unwesen treiben soll. Wochenends kann man auf dem Kaiserturm der Neunkircher Höhe bei selbstgebackenem (Apfel-)Kuchen eine Pause einlegen und einen traumhaften Odenwald-Rundblick genießen. Anschließend geht es hinunter nach Lautertal-Staffel bis zum Hotel-Restaurant Kuralpe Kreuzhof, wo auch noch Apfelwein gekeltert wird.

Für abwechslungsreiche Eindrücke sorgt die dritte, 19 Kilometer lange Tour, die von Lautertal nach Zwingenberg führt: Das Felsenmeer wartet mit einem Steinbruch auf, in dem die Römer die Riesensäule vergessen haben. Der sehenswerte Landschaftspark Fürstenlager lädt zum Verweilen ein. Weiter geht es zum Schloss Auerbach und hinab zum Winzerstädtchen Zwingenberg. Hier kann man den Tag mit einem Glas Bergsträßer Riesling, der durch sein besonderes Apfelaroma besticht, gemütlich ausklingen lassen.

Ausblicke in die Rheinebene und Weinlagen der Bergstraße verspricht die vierte, 17 Kilometer lange Etappe von Zwingenberg zur Burg Frankenstein. Bei diesem Teilstück des Alemannenweges steht mit Schloss Heiligenberg, der Ruine Tannenberg und der sagenumwobenen Burg Frankenstein die Geschichte im Vordergrund.

Natur mit allen Sinnen genießen

Durch kleine Wälder und vorbei an Streuobstwiesen führt der fünfte, 19 Kilometer lange Abschnitt. Von der Burg Frankenstein geht es ins Modautal und schließlich ins Fischbachtal, wo auf einem Hügel das anmutige Renaissanceschloss Lichtenberg mit seinem Landschaftsmuseum thront. In den Gasthäusern der Ortschaften unterhalb des Schlosses kann man sich abends mit regionalen Spezialitäten wie Odenwälder Handkäse mit Apfelschnitzen stärken.

Als kulinarische Etappe kann die sechste, 22 Kilometer lange Strecke nach Höchst im Odenwald bezeichnet werden. Vom Fischbachtal aus kommt man nach Brensbach, wo die für ihre klassischen Säfte und Apfelweine bekannte Kelterei Dölp ansässig ist. Anschließend führt der Weg zur Veste Otzberg. Von der „Weißen Rübe“, dem wehrhaften Turm der auf einem erloschenen Vulkankegel errichteten Burg, hat man einen tollen Panoramablick vom Odenwald bis nach Frankfurt. Bevor man schließlich in Höchst ankommt, sollte man in das Odenwald-Gasthaus „Dornröschen“ in Annelsbach einkehren. Hier verwöhnt „Apfelweinprofessor“ Peter Merkel die Gäste mit selbstgekelterten sortenreinen Stöffchen und herzhaften Gerichten, während seine Frau Carola für die süßen Kreationen zuständig ist.

Der erlebnisreiche Alemannenweg wartet auch bei seinem siebten und letzten, 21 Kilometer langen Abschnitt von Höchst nach Michelstadt mit besonderen Highlights auf. Zunächst lohnt sich ein kleiner Abstecher zur Villa Haselburg, einem ehemaligen römischen Gutshof, in dem sicherlich auch schon Apfelwein gekeltert wurde. Unterwegs von der Böllsteiner Höhe nach Michelstadt kann man schöne Fernblicke und schließlich dort die historische Altstadt mit dem berühmten Rathaus sowie in der Metzgerei Weyrauch deren bekannte Apfelblutwurst genießen. Anschließend kehrt man mit der Odenwaldbahn oder dem Citybus zum Ausgangspunkt des Alemannenweges in die benachbarte Stadt Erbach zurück.

Der Alemannenweg in Kürze

Der Alemannenweg zählt zu den schönsten und aussichtsreichsten Panoramawegen des Odenwalds. Über sanfte Höhen und durch grüne Täler führt der als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ vom Deutschen Wanderverband ausgezeichnete Rundweg mit einer Länge von 144 Kilometern und 4.300 Höhenmetern. Damit die einzigartige Landschaft, die Geschichte, Kultur und Kulinarik entlang des Weges mit allen Sinnen erlebt werden kann, ist diese in sieben Etappen mit einer Länge von jeweils 17 bis 24 Kilometer unterteilt.

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